DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN feiert Verleihung der Auszeichnungen 2016

2016-11-28

Die diesjährigen Auzeichnungen der DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR FERNSEHEN wurden am 12.November 2016 in einer festlichen Abendveranstaltung im Filmforum NRW im Museum Ludwig in Köln verliehen.

weiterlesen…


Nominierungen für die Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen 2016

2016-10-08

Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN wird am 12. November 2016 zum vierten Mal ihre Auszeichnungen für herausragende persönliche Leistungen im Deutschen Fernsehen vergeben. In einer feierlichen Abendveranstaltung im Filmforum NRW im Museum Ludwig in Köln werden die Preisträger verschiedenster kreativer Gewerke bekannt gegeben und geehrt.      weiterlesen…


DAFF-Diskussion präsentiert von cn-klappe

2016-09-16

Die Podiumsdiskussion der DAFF beim Filmfest München als Stream präsentiert von cn-klappe: Wer bestimmt die Dramaturgie: Regie, Produzent, Drehbuch oder Redakteur?

weiterlesen…


Terminankündigung DAFF beim Filmfest München

2016-06-22

Veranstaltung der DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR FERNSEHEN beim FILMFEST MÜNCHEN
Termin: Dienstag, 28.06.2016, 10:30 – 12:30 Uhr, Vortragssaal der Bibliothek, Gasteig, 1. Stock      weiterlesen…


ÜBER GESCHMACK KANN MAN STREITEN, ÜBER DIE KUNSTFREIHEIT NICHT

2016-04-11

ÜBER GESCHMACK KANN MAN STREITEN, ÜBER DIE KUNSTFREIHEIT NICHT

Köln/ München, 11. April 2016. Es gehört zum Wesen der Kunst, dass man über sie streiten sollte – und im besten Fall auch kann. Aber dieser Streit gehört in die Gesellschaft und nicht vor Gericht, besonders nicht auf Antrag eines Staates, der zur Kunst- und Meinungsfreiheit in seinem eigenen Land ein autoritäres und zunehmend undemokratisches Verhältnis hat.

Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FENSEHEN stellt sich vor Jan Böhmermann. Es geht nicht darum, ob seine Schmähkritik-Satire auf den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan gelungen ist. Es geht um die Freiheit der Kunst, zu der auch die Satire gehört. Gerade wenn sie weh tut, muss sie verteidigt werden, denn sie ist entscheidend für den Diskurs in einer offenen, demokratischen Gesellschaft, auch und besonders im Fernsehen. Die Forderung nach einer gerichtlichen Untersuchung beinhaltet immer auch eine Drohung, aber Drohungen sind tödlich für jede Kunst und Meinungsfreiheit.

Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN fände es erschreckend, politisch bedenklich und wenig weitsichtig, wenn die deutsche Regierung den Forderungen des türkischen Ministerpräsidenten nachkommen und den Weg für ein Strafverfahren gegen Böhmermann frei geben würde.

Der Vorstand


PETITION GEGEN DIE MISSGLÜCKTE NOVELLIERUNG DES URHEBERVERTRAGSRECHTS

2016-03-20

PETITION GEGEN DIE MISSGLÜCKTE NOVELLIERUNG DES URHEBERVERTRAGSRECHTS

Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN ruft mit achtzehn Kreativverbänden der Film- und Fernsehwirtschaft zu einer Petition auf change.org gegen die missglückte Novellierung des Urhebervertragsrechts auf.

https://www.change.org/p/die-abgeordneten-des-deutschen-bundestags-der-regierungsentwurf-zum-urhebervertragsrecht-lässt-die-urheber-und-kreativen-im-stich?recruiter=511724831&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink

Damit wehren sich praktisch alle Kreativverbände der Film- und Fernsehwirtschaft gegen den Regierungsentwurf des Bundesjustizministeriums, der letzten Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN appelliert mit den anderen Kreativverbänden an die Abgeordneten des Bundestags zum eigentlich Ziel der Gesetzesnovellierung zurückzufinden: Die Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und Kreativen.

Die Novellierung des Urheberrechtsgesetzes sollte die Urheber und Kreativen schützen und ihnen mehr Rechte als bisher geben. Rechte, die sie dringend brauchen, um ihre berechtigten Interessen gegenüber den Nutzern ihrer Werke besser durchsetzen zu können.

Der Koalitionsvertrag ging in die richtige Richtung, der erste Entwurf des Justizministeriums enthielt die richtigen Instrumente. Davon ist nichts übriggeblieben. In manchen Punkten wurde sogar noch die bisherige Rechtsstellung verschlechtert.

Zum Beispiel

– wurde der Grundsatz, dass jede Nutzung vergütet werden muss, über Bord geworfen,
– wurde das wichtige Auskunftsrecht extrem eingeschränkt,
– ist das Rückrufsrecht in der geplanten Form für kaum jemanden nutzbar,
– fehlt die gerichtliche Überprüfbarkeit von GVR-Schlichtungen zur Gänze.

Urheber und Kreative stehen am Anfang jedes kulturellen Schaffens. Wenn die Gesellschaft eine professionelle Kultur, eine Kultur von hoher Qualität in Anspruch nehmen will, muss sie dafür sorgen, dass ihre Schöpfer davon leben können. Deshalb muss jede Nutzung ihrer Werke und Arbeit angemessen und gesetzlich abgesichert vergütet werden. Deshalb muss es Transparenz über die Nutzungen geben, für jeden Künstler. Deshalb müssen die Urheber über die Nutzungen ihrer Werke mitbestimmen können. Ohne faire Verhältnisse werden auch die Verwerter als Partner der Urheber und Kreativen auf Dauer keine Erlöse erzielen.

Denn ohne die Werke und Arbeit der Urheber und Kreativen gibt es keine Kultur in Deutschland.

Hinter der Petition stehen:

Deutsche Akademie für Fernsehen (DAFF)
Bundesverband Schauspiel (BFFS)
Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD)
Bundesverband Regie (BVR)
Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK)
Berufsverband Kinematografie (BVK)
Verband der Berufsgruppen Szenenbild und Kostümbild (VSK)
Bundesverband Filmschnitt Editor (BFS)
Berufsvereinigung Filmton (BVFT)
Verband Deutscher Tonmeister (VDT)
Bundesvereinigung Maskenbild (BVM)
Berufsverband Deutscher Stuntleute (BVS)
Bundesverband Casting (BVC)
Deutscher Komponistenverband (DKV)
Deutsche Filmkomponistenunion (DEFKOM)
Composers Club (CC)
Berufsverband Medienmusik (MEDIAMUSIC)
Interessenverband Synchronschauspieler (IVS)
Vereinigung der Berufsverbände Film und Fernsehen (Die Filmschaffenden)

Ansprechpartner für Rückfragen:
Sabine Friedrichs
presse@daff.tv
+0174 760 8000


Neuwahlen bei der DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR FERNSEHEN e.V.

2016-02-10

Neuwahlen bei der DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR FERNSEHEN e.V.

Köln/München, Februar 2016. Bei ihrer Mitgliederversammlung am 16.02.2016 im Kino Babylon in Berlin hat die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN den geschäftsführenden Vorstand teilweise neu besetzt und die Wahlen der Sektionsvorstände bestätigt.
Zum ersten Mal sind alle 20 Sektionen der DAFF mit Sektionsvorständen im Gesamtvorstand vertreten.

Neu in den geschäftsführenden Vorstand wurde gewählt:
Brit Possardt, Sektionsvorstand Produzent, in der Funktion als Kassenwart.
Sie übernimmt damit als Vertreterin der Produzenten den Platz von Gerhard Schmidt, der auf eigenen Wunsch sein Amt aufgab.

Gerhard Schmidt hat als wesentlich treibendes Gründungsmitglied die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN 2010 mit ins Leben gerufen und sie seither mit viel Engagement, Leidenschaft und kampfkräftigem Einsatz zu dem geführt hat, was sie heute ist. Dafür dankten ihm die Anwesenden der Mitgliederversammlung herzlich und empfahlen einstimmig, auf der nächsten Mitgliederversammlung bzw. im Umlaufverfahren Gerhard Schmidt zum Präsidenten der DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR FERNSEHEN zu wählen.

Daher setzt sich der neue geschäftsführende Vorstand der DAFF zusammen aus:
Michael Brandner, Schauspiel, Vorsitzender
Cornelia von Braun, Casting, Stellvertreterin
Jochen Greve, Drehbuch, Stellvertreter,
Stefan Lukschy, Regie, Stellvertreter,
Frank Godt, Szenenbild, weiteres Vorstandsmitglied
Brit Possardt, Produzent, Kassenwart

Erstmals mit Sektionsvorständen/StellvertreterInnen im Gesamtvorstand vertreten sind:

Sektion Fernseh-Journalismus:
Monika Anthes
Uwe Brückner

Sektion Fernseh-Unterhaltung:
Sven Ulrich

Sektion Filmschnitt:
Vessela Martschewski
Regina Bärtschi

Sektion Redaktion/Producing:
Felix Fichtner
Lara Höltkemeier

Sektion VFX/Animation:
Sebastian Leutner
Denis Behnke

Neu gewählt wurden die Sektionsvorstände in den Sektionen:

Agent:
Karen Cifarelli
Chun Mai Tan

Bildgestaltung:
Michael Tötter
Michael Faust

Freunde der DAFF (vorm. Offene Sektion):
Frank Fischer
Horst Schröder

Produzent:
Brit Possardt
Stephan Ottenbruch

Regie:
Stefan Lukschy
Dirk Fritsch

Szenenbild:
Matthias Klemme
Annette Lofy
Wolfgang Baark

In Ihren Ämtern als Sektionsvorstände bestätigt wurden:

Casting:
Cornelia von Braun
Marc Schötteldreier

Dokumentarfilm:
Birgit Schulz
Alice Agneskirchner

Drehbuch:
Jochen Greve
Heiko Zupke

Kostümbild:
Monika Hinz

Maskenbild:
Jens Bartram
Regine Hergersberg

Musik:
Klaus Wagner

Schauspiel:
Michael Brander
Martin Armknecht
Christina Hecke
Simon Licht

Stunt:
Holger Kriechel
René Lay

Tongestaltung:
Markus Böhm